Blockaden

Am Morgen des 22. April wird es kein Durchkommen für die AfD geben! Wir rufen zu massenhaften kreativen Blockaden gegen den Parteitag auf. Wir wollen damit an vergangene antifaschistische Erfolge wie die Verhinderung des rechtspopulistischen „Anti-Islam-Kongress“ 2008 oder die großen Proteste gegen „HoGeSa“ im Herbst 2015 anschließen.

 

 

Unser Aktionskonsens

  • Wir stellen uns dem Bundesparteitag der AfD entgegen, um ihn zu verhindern.
  • Dabei agieren wir auch mit Mitteln des zivilen Ungehorsams.
  • Unsere Massenblockaden sind Menschenblockaden.
  • Von uns geht dabei keine Eskalation aus.
  • Wir sind solidarisch mit allen, die unsere Ziele teilen.

Unser Aktionsbild

Am 22. April will die AfD (Alternative für Deutschland) ihren Bundesparteitag in der Kölner Innenstadt im Maritim-Hotel abhalten. Die Kampagne „Solidarität statt Hetze“ – ein breites Spektrum aus antifaschistischen und linken Initiativen und Gruppen – ruft am 22. April ab 7 Uhr morgens zu Aktionen auf, die das Ziel haben, den AfD-Bundesparteitag zu verhindern.

Wir erwarten aus verschiedenen regionalen und bundesweiten Spektren und Protestkulturen mehrere Tausend Menschen, die sich Richtung Maritim auf den Weg machen. Dazu wird es an diesem Morgen mehrere Sammelpunkte im Innenstadtgebiet geben. Ob in gemeinsamen Großgruppen oder durch massenhaftes Einsickern und Ausschwärmen in vorbereiteten, kleineren Bezugsgruppen: Alle Beteiligten haben das gemeinsame Ziel, den AfD-Bundesparteitag so effektiv wie möglich zu blockieren.

Unsere Aktionsform sind angekündigte Massenblockaden, die aus Menschen bestehen werden. Mit Sitz- und Stehblockaden werden wir versuchen, alle Zugänge zum Maritim dichtzumachen. Wenn uns die Polizei Gitter und Zäune in den Weg stellt und das Maritim dadurch faktisch abriegelt, werden wir Möglichkeiten finden, diese Absperrungen zu überwinden. Von uns geht dabei keine Eskalation aus.

Unser Aktionsbild ist dabei bunt und fantasievoll. Mit vielfältigen Hilfsmitteln wie Transparenten, klassischen Sitzblockaden oder anderen kreativen Materialien, welche Themen der AfD aufgreifen, werden wir die AfD daran hindern, zu ihrem Tagungsort zu gelangen. Wir werden den Protest nutzen, um unsere inhaltlichen Standpunkte gegen die AfD auf die Straße zu tragen. Darauf bereiten wir uns in öffentlichen Blockadetrainings in den nächsten Wochen gemeinsam vor.

Bereits im Vorfeld werden wir öffentlich über die Inhalte und Ziele unserer Aktionen informieren. Unsere Aktionen richten sich nicht gegen die Beschäftigten im Maritim, sehr wohl jedoch gegen die Leitungsebene des Maritim, welche der AfD immer wieder bundesweit Räume zur Verfügung stellt.

Wir werden so lange blockieren, wie die Blockaden effektiv die AfD-Parteimitglieder daran hindern, zu ihrem Tagungsort zu gelangen. Im Anschluss an die Blockaden rufen wir um 11 Uhr zu einer bundesweiten Großdemonstration gegen den Bundesparteitag der AfD auf. Auf der Demonstration erwarten wir zigtausende Menschen, die einen gemeinsamen Ausdruck gegen den Rechtsruck und den Aufstieg der AfD auf die Straße tragen.