Köln, 22.04.2017
Pressemitteilung

• Blockaden umkreisen von allen Seiten das Maritim
• Verzögerte Anreise für Rechtspopulist*innen: Schwierigkeiten für AfD-Delegierte zum AfD-Bundesparteitag zu gelangen

Zur Minute: AfD-Bundesparteitag konnte nicht starten. Blockaden in Köln erfolgreich

3000 Gegendemonstrant*innen von Solidarität statt Hetze umkreisen zur Stunde auf beiden Rheinseiten und aus allen Himmelsrichtungen den Bundesparteitag der Alternative für Deutschland (AfD) in Köln. Eine der Blockaden ist auf unter hundert Meter an das Maritim-Hotel herangekommen. Soziale Medien zeigen Fotos aus dem menschenleeren Tagungssaal. Den Aktivist*innen der Kampagne Solidariät statt Hetzte ist es damit gelungen, die Anreise der AfD-Delegierten deutlich zu verzögern. Nur vereinzelt erreichen die Delegierten unter Polizeibegleitung den Tagungsort.

„Entgegen der von der Polizei verbreiteten Gewaltszenarien zeigen die Blockaden genau das von uns angekündigte Bild: bunt, vielfältig und entschlossen.“, sagt Reiner Krause, Anmelder der Demonstration Solidarität statt Hetze.

Jan Sperling, Pressesprecher: „Ich freue mich über die breite Beteiligung an den Blockaden. Dass die AfD mit Problemen zu kämpfen hat, ist eine gute Nachricht für alle, die von Rassismus, Sexismus und Homophobie betroffen sind, wie sie von der gesellschaftlichen Rechten vorangetrieben werden. Wir setzen mit unseren Blockaden ein unmissverständliches Zeichen für eine freie, solidarische Gesellschaft, in der völkischer Rassismus und Antisemitismus kein akzeptabler Teil der Debatte sind.“

Die Demonstrationsteilnehmenden beschweren massiv über unverhältnismäßige bis brutale Polizeieinsätze gegenüber friedlich sitzenden Blockierer*innen. Mehrere Demonstrant*innen wurden daran gehindert, mit den Bussen nach Köln zu kommen und wurden zurück geschickt.